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Sich kleiden- Farben

17. Dezember 2020

Ein nicht zu unterschätzender Gestaltungsraum sind unserer Kleider. Freilich haben sie in erster Linie einen Zweck, nämlich uns zu wärmen und zu schützen. Spätestens in der Pubertät wird die Kleidung zu einem Feld der Gestaltung: sich deutlich zu unterscheiden vom Stil der Eltern hat Priorität, ein wenig zu provozieren vielleicht, Zugehörigkeit zu einer Clique dokumentieren, die eigene Individualität hervorzuheben, zu tragen, was die Peergroup vorgibt, um dabei zu sein. Auch die Haare sind Teil des Erscheinungsbildes, selbst die Frisur kann etwas von uns erzählen.

Nimm dir heute Zeit die passenden Farben für dein Wohlbefinden zu suchen. Ist dir mehr nach dich zeigen oder mehr nach dich zurücknehmen, das kann die Farbwahl beeinflussen. Steht dir heute dunkelgrün, weil es dich beruhigt, oder doch mehr rot im Kontrast zu schwarz oder grau, weil du dir Nachdruck verleihen willst. Vielleicht ist dir nach umhüllendem Weinrot, oder nach Weiß oder Hellgrau, das dich ein wenig von der Umgebung abschirmt, weil es mehr reflektiert. Schwarz lässt einen ein wenig verschwinden, bringt aber Gesicht und Hände zur Geltung und absorbiert eher alles, was auf dich trifft. Vielleicht ist dir auch nach wildem Farbenmix und hippiemäßiger Buntheit….

Welche Farbe passt heute zu dir? Mit welcher Farbe fühlst du dich heute wohl? Welche Farbkombinationen machen dir Freude? Wie trägst du dein Haar?

Pfeif auf Mode, Normen und Vorgaben – du bist besonders, das kann man auch sehen!

Öl ziehen

16. Dezember 2020

Seit 14 Tagen experimentiere ich mit dem Öl ziehen. Eine meiner Schwestern praktiziert dies schon lange und bringt ihre gute Immunabwehr des letzten Winters damit in Verbindung. Zu Beginn des heurigen Winters ist mir diese Entgiftungstechnik von mehreren Seiten entgegengekommen- ein untrügliches Zeichen dafür, sich damit auseinanderzusetzen.

Zugegebenermaßen war es auch für mich eine Überwindung einen Esslöffel (hochwertiges) Öl gleich nach dem Aufstehen in den Mund zu nehmen. Aber dann ist ja etwas zu tun: mit diesem Öl den Mund bespülen, es im Mund bewegen, durch die Zähne ziehen, die ganze Mundschleimhaut benetzen. Die empfohlenen 20 Minuten haben mich zu Beginn überfordert. Das macht nichts – nächsten Tag noch einmal versuchen.

Die Konsistenz des Öls im Mund verändert sich von einer dickflüssigen zu einer dünnerflüssigen, ein bisschen schäumenden Zusammensetzung. Und die Lust das Öl im Mund so lange es geht zu bewegen, ist durchaus gegeben. Wichtig ist, erstens nichts zu schlucken und zweitens, den Mundinhalt, der dann weißlich trüb ist, nicht ins Waschbecken zu spucken, sondern in ein Zellstofftuch und dieses im Restmüll zu entsorgen.

Die Idee ist, dass das Öl die Giftstoffe über die Mundschleimhaut aus dem Körper zieht, Ölziehen quasi als kleine Schwester des Leberwickels. Ich kann jetzt noch keine Aussagen über die Auswirkung auf mein Immunsystem machen. Was ich aber sagen kann, ist, dass sich das Klima in meinem Mund verbessert hat, kleine Verletzungen und offene Stellen verheilen und sich mein Schmecken ein wenig sensibilisiert hat.

Meine Empfehlung ist, mit jemanden zu reden, der dies schon länger macht und mehr Erfahrung hat oder ein wenig im Netz zu recherchieren. Ich kann hier nur von meinen ersten Gehversuchen erzählen.

Zu Musik tanzen

15. Dezember 2020

Konsultiere wieder einmal deine Musiksammlung.

Finde ein Musikstück, das dich zum Tanzen einlädt, etwas, das dir in die Glieder und Knochen fährt und dich mitnimmt in eine ausgelassene Stimmung. Lege die Musik ein oder auf- und los geht´s. Schieb die Möbel zur Seite, mach Platz für deinen Tanz und lass dich erfassen, berühren, verführen, bewegen. Du wirst erstaunt sein, wie anders du dich nach 5 oder 10 Minuten fühlst! (Ich war es jedenfalls!)

Substantielles denken, sagen,

oder doch den SubsTanz wagen?

Wurzelkraft und Wurzeleintopf

14. Dezember 2020

Bei soviel Dunkelheit und Kälte heißt es die Wurzelkraft stärken. Sich mit der Erdkraft des Winters (laut „Europäisches Lebensrad“ nach Ursula Seghezzi) zu verbinden, heißt verlangsamen, ruhen, da sein, warten, spüren, dem „Nichts“ begegnen.

Das wiederum braucht ein wärmendes Gericht. Also Wurzelgemüse schnippeln: Zwiebel, Karotten, evt. Kürbis, Sellerie, Peterwurz, Pastinak, Kartoffeln, wärmende Gewürze Korianderkörner, Kurkuma (Gelbwurz), Curry oder Berberegewürz, vielleicht ein wenig Zimt, Kreuzkümmel.

Das übliche Prozedere: Zwiebel anschwitzen, Gewürze dazu, Wurzelgemüse dazu, ablöschen mit Gemüsebrühe, köcheln lassen, abschmecken, ich gebe dann noch eine schon gekochte rote Rübe dazu, das macht eine schöne, rubinrote Farbe, ohne dass die anderen Gemüse komplett ihre Farbe aufgeben. Etwas Kokosmilch oder Schlagobers zum Verfeinern dazu, evt. mit Petersilie oder Kresse bestreuen, Topf vom Herd, direkt auf den Tisch.

Aus dem Vollen schöpfen, sich fürs Langsam -sein und Spüren stärken, der Unterbrechung und der Pause frönen….

“Frönen” laut Duden: eine Sache genussvoll tun, aufgehen in, sich ergeben, sich ganz widmen, nachgehen, sich überlassen, anhängen, huldigen (so ein schönes Wort!)

Schütteln und atmen

13. Dezember 2020

Eine gute Möglichkeit, die eigenen Batterien mit dem Sinn fürs Eigene- dem EigenSinn – zu laden, ist folgende Körperübung:

Stelle dich hin, hüftbreit, Basiskontakt mit den Fußsohlen am Boden. Dann beginne, dich zu schütteln, das geht einfach, indem du mit den Händen und Armen beginnst und dann das Schütteln und Vibrieren sich ausbreiten lässt über den ganzen Oberkörper, dann Knie schlottern, das erreicht dein Becken, deinen Rücken. Kopf und Gesicht nicht vergessen. Hab keine Angst vor dem Gefühl, dass du plötzlich deine Masse spürst, Muskeln, Fett, deinen Körper, der auf den Knochen sitzt. Das Vibrieren und Schütteln ist leiblich gewordene Energie. Gehaltenes, Stagniertes, Verfestigtes wird beweglich und macht sich dann im Anschluss frei auf Form- und Ortssuche. So stelle ich mir das vor….

Mache insgesamt drei Schütteldurchgänge, kleine Pausen und dann noch zweimal beginnen.

Dann Stehen und Spüren – aaaaaahhhhh!

Leg dich auf den Boden, Beine aufgestellt, Arme ausgebreitet, im Abstand zum Oberkörper, Handflächen auf den Boden.

Atme ein, tief in den Bauch, atme aus und bringe den unteren Rücken in spürbaren Kontakt mit dem Boden. Atme ein und kippe das Becken sachte weg von dir, es entsteht ein Bogen im unteren Rücken. Atme aus und kippe das Becken zu dir her, der untere Rücken drückt gegen den Boden, du kannst den Beckenboden in dir hochziehen. Atme ein, hole Luft durch den Mund und durch das lockere Becken, atme aus und spüre den Bodenkontakt in deinem Rücken. Daraus kann eine organismische Basisbewegung werden, ausdehnen, weiten, zusammenziehen und den Kontakt zum Boden, zur Erde wahrnehmen. Finde deinen Rhythmus und den Grad der Intensität, der dir gut tut.

Ausdehnen, zusammenziehen außen sichtbar.

Ausdehnen, zusammenziehen in deinem Innenraum, der die Organe beherbergt.

Ausdehnen, zusammenziehen auf der Ebene der Zellen, auch die hintersten, untersten erreicht der Sauerstoff in deiner Atemluft.

Lass den Rhythmus ruhiger werden, forciere nichts, sei weich in deiner Wahrnehmung und in deinem Blick auf dich.

Lass die Knie nach links und rechts pendeln, strecke dich, richte dich über die Seite auf zum Sitzen, zum Stehen. Beginne dich mit kleinen Gewichtsverlagerungen zu bewegen.

Tanze.

Leberwickel

12. Dezember 2020

Die Leber ist ganz wesentlich für unsere Entgiftung zuständig. Wenn dir eine Laus über die Leber gelaufen ist, oder ein Hase oder gar ein Büffel, wenn du das Gefühl hast, dass Entgiftung nötig ist, dann empfehle ich einen Leberwickel. Was eine/n “vergiftet”, ist auch wieder individuell: das kann der übermäßige Zucker der Kekszeit, zuviel Kaffee oder Alkohol, ein sonstiger Essensexzess, ein Durcheinander an Nahrung, ein schlecht verträgliches Nahrungsmittel sein. Aber auch eine toxische Atmosphäre, ein Zuviel an toxischen Gedanken und Glaubenssätzen, vergiftete (Arbeits-)Beziehungen gehören dazu. Auch hier gilt: die Dosis macht das Gift. Manchmal ist es einfach alles zuviel! Dann gilt es die Freundschaft mit der Leber zu pflegen, die schätzt diese Auflage sehr!

Bei mir hat ein Leberwickel die Eigenschaft, dass er mich „hast-du´s-nicht-gesehen“ in einen tiefen und erholsamen Schlaf bugsiert.

Kennengelernt habe ich diese wunderbare Anwendung über das Heilfasten.

Funktioniert so: du brauchst einen Platz zum Liegen: Bett, Sofa o.ä.

Lege dir ein großes Handtuch/ Badetuch quer direkt auf die Liegestatt auf Höhe von Rippen bzw. Oberbauch.

Richte dir eine Wärmeflasche mit heißem Wasser und ein Leinen- bzw. Baumwolltuch (frisches Geschirrtuch). Falte das Tuch einmal und tauche es dann zur Hälfte in heißes Wasser. Lege es dir so warm, wie du es aushältst rechts auf die Stelle auf bzw. unter deinem untersten Rippenbogen, seitlich auf den Oberbauch, die nasse Hälfte auf die Haut, die trockene schlägst du darüber, leg dich hin, wickle das vorbereitete Handtuch darüber und leg darauf die Wärmeflasche, die das ganze Paket warmhalten soll. Ich liege immer auf der linken Seite und packe mir alles so drauf, dass ich es mit der Zudecke festmachen kann. Dann einfach liegen und dich der Wärme, der Schwere, der Müdigkeit hingeben. Wenn das nasse Tuch auskühlt, dann einfach alles abstreifen.

Wenn du den Leberwickel abends machst, kannst du einfach, wenn du wach wirst, alles aus dem Bett hinausstreifen und morgens aufräumen. Wenn du den Leberwickel untertags machst, stell dir einen Wecker, wenn du was vorhast, du wirst mit großer Sicherheit einschlafen.

Probieren! Es ist echt wunderbar!

Ein anderer Blick

11. Dezember 2020

Von Luisa Francia habe ich einen anderen Blick auf Gesundheit und Krankheit erfahren, der sich mehr und mehr in mich einprägt. Heute gibt es einfach ein paar Zitate, die mich inspirieren, in einen anderen Modus bringen und meinen Blick schulen. Vielleicht ist ja auch das ansteckend….

Heilung als Friedensabkommen

Obwohl Gesundheit der natürliche Zustand des Körpers ist, sind wir uns sicher darüber einig, dass Krankheiten und Störungen, Hindernisse, das Eindringen von fremden Teilen oder Wesen, der Verfall des materiellen Körpers und die Reaktion des Körpers auf seelische und spirituelle Spannungen durchaus normal und ein Zeichen von Lebendigkeit sind.

Weil es in unserer Kultur so etwas wie ein Primat des gesunden, mobilen Körpers gibt, also die Pflicht jedes Hindernis gleich auszuschalten, ist die Reaktion auf Krankheit im allgemeinen: Diese Krankheit muss so schnell wie möglich weg…..

                (….)

Das vollkommene Immunsystem ist nach meiner Erfahrung ein spielerisches, bewegliches, übermütiges Universum, das närrisch mit allen anfallenden Problemen umgeht.

Je weniger Platz Lust und sinnliches Vergnügen im Leben haben, umso enger wird auch das Immunsystem.

Interessanterweise heilt darum auch nicht immer die klassisch erprobte Substanz die entsprechende Krankheit. Wenn alle Kräfte im Körper immer wieder neu geordnet, neu definiert und kombiniert werden, brauchen sie manchmal Spielgefährten, die ganz ungewöhnlich sind. Das merkt man an seltsamen Gelüsten oder Einfällen. Auch die Frage nach dem eigenen Rhythmus und dem richtigen Zeitpunkt für eine mögliche Heilung ist nicht unwichtig.

(aus: Starke Medizin, Handbuch zur Selbstheilung, Luisa Francia, verlag frauenoffensive, 2003)

Gehen

10. Dezember 2020

Wir alle gehen jeden Tag wohin. Gehen ist uns Fortbewegungsmittel von A nach B, oft transportieren wir dabei auch noch einiges.

Es ist dem Dasein und der Präsenz absolut förderlich „nur“ zu gehen. Pack dich zusammen, zieh dich warm an, nimm nichts mit. Gehe ein Stück in die Natur hinein, in einen Wald, ein bisschen raus aus der Zivilisation.

Dann stell dich beidbeinig hin. Steh, atme, schließ für einen kurzen Moment deine Augen und nimm dich wahr und spüre in dich hinein. Schalte in einen verlangsamten Zeitlupen-Modus und beginn zu gehen.

Was passiert alles in dir, bevor du überhaupt den ersten Schritt setzst?

Dein Gewicht kommt auf eine Seite, auf ein Bein, du löst die Fußsohle des anderen Beines, beugst das Knie, pendelst aus dem Hüftgelenk nach vorne, um den ersten Schritt zu setzen, bringst dein Gewicht darauf……und…..

Nimm diese Schritte als Ereignis, als Feuerwerk aus unzähligen kleinen Bewegungen. Vergiss im Aufmerksam-Sein nicht auf das Atmen.

Nach einigen Schritten kannst du deine Aufmerksamkeit auf das Zusammenspiel der kleinen Bewegungen richten, ein wenig an Tempo zulegen und dich an Koordination, Ablauf, die Einbindung deines ganzen Leibes, deiner ganzen Person erfreuen.

Gehen ist ein Wunder. Eines dieser übersehenen, kleinen Alltagswunder, die uns ins Staunen,  in die Präsenz und in unsere ureigene Zeit bringen können.

Ablegen, was zu schwer ist

9. Dezember 2020

Eine erster Übungsschritt dazu ist folgende einfache Übung:

Leg dich auf einer Decke oder einen weicheren Teppich auf den Boden in Rückenlage. Spüre, ob deine Beine schon lang liegen wollen, oder ob der Rücken die Nachricht sendet, dass aufgestellte Beine die bessere Variante sind. Du sollst gut und möglichst entspannt liegen. Das stellt sich meist nicht sofort ein. Schenke dir ein paar Atemzüge Zeit, um in dieser Raumposition anzukommen. Und stelle dir vor, dass du bei jedem Ausatemzug mehr und mehr von deinem Gewicht dem Boden und der Schwerkraft anvertraust.

Tatsächlich ist es ein Akt des Vertrauens und der Hingabe, das eigene Gewicht im Liegen dem Boden anzuvertrauen. Kleine Anspannungen lösen sich, der Atem wird freier. In dieser Raumposition darf alle Haltearbeit nach und nach aufhören, der Boden gibt dir Rückendeckung. Dein Rumpf rutscht mithilfe der Schwerkraft in die ihm entsprechende Haltung, du musst nichts machen, es eher nur geschehen lassen.

Nimm wahr, wie die Kontaktflächen von Körper zum Boden sind, spüre, wie du deine Arme und Hände abgelegt hast. Bemerken, nicht ändern oder korrigieren. Zeugin/Zeuge sein- fürs JETZT SO SEIN. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Wegmarken sind: vom TUN übers LASSEN zum SEIN.

Du kannst innerlich den Raum weiten, indem du Gedanken, Aufgaben, Herausforderungen, Schwierigkeiten, Problemstellungen, Belastungen einen Platz zuweist: aus dir heraus, ein wenig weg von dir, die Dinge benennst und sie einlädst, sich hinzulegen wie du.

Da liegst du, im Kreise deiner abgelegten Mühen. Alle vertrauen sich dem Boden an und geben sich der Schwerkraft hin. Es gibt Ruhe, eine Verschnaufpause. Nichts ist gelöst, alles noch da. Wenn du dich danach fühlst, stell die Beine auf, lass die Knie hin- und herschwanken, komm über die Seite zum Sitzen und dann zum Stehen. Steh, spüre deine Aufrichtung, Fußsohlen, deine entspannte Haltung, Atem, Schultern, dein weiches Gesicht. Wirf einen entspannten Blick in die Runde.

Was nimmst du, was lässt du?

Räuchern

8. Dezember 2020

Mir hilft das Räuchern. Es ist wie Putzen auf der atmosphärischen Ebene. Es regt das Feine, Spürende und Zarte an, es ist sinnlich und über-sinnlich zugleich. Es ist die perfekte Mischung zwischen Tun und Lassen, ich tu es manchmal dann, wenn ich eigentlich nicht mehr weiß, was ich tun soll, aber mich dem Lassen noch nicht anvertrauen kann. Es ist das Schlupfloch, der Eingang in einen anderen Modus.

Begonnen hat alles mit dem Räuchern des Hauses zu Silvester und in der Dreikönigsnacht, mit dem bin ich aufgewachsen. Beim Nachforschen bin ich auf die Raunächte gestoßen, damit war klar, dass das Räuchern schon zu Weihnachten oder vielleicht schon zu Wintersonnwende beginnt. Von dieser Zeit im Jahr hat sich das Räuchern dann ein wenig in mein ganzjähriges Alltagsleben hineingedehnt.

Unvergesslich sind die Lagerfeuer mit Freundinnen zu den Jahreskreisnächten, in denen Kräuterbündel aus Beifuß, Rosmarin, Lavendel, Salbei, Minze und Harze wie Fichte, Lärche, und auch Weihrauch ins Feuer kommen.

Und das Räuchern der Räume im Haus ist immer wieder, mal mehr mal weniger, im Repertoire.

Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem C-Virus ist auffällig, wie eng dieser mit der Luft zusammenhängt, unsere Atmung in den Mittelpunkt stellt, die respiratorischen Organe betrifft. Recht schnell kann einem da das Räuchern in den Sinn kommen.

Zum Reinigen der Raumluft und der ängstlichen und besorgten Atmosphäre, aber auch wenn „dicke Luft“ ist.

Räucherwerk zum Reinigen: Beifuß, Salbei, Wacholder, Ysop, Fichtenharz, Engelwurz, Lavendel, Copalharz, Styrax, Benzoe und Weihrauchharze.

Wenn das Virus über die Luft kommt, dann kommt vielleicht etwas Heilsames auf dem selben Weg.

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